Jeder Mensch ist mit seinem Orixá von Geburt an für immer verbunden. Die Orixás sind geistige Wesen, die als solche nicht auf der von den Menschen bewohnten materiellen Ebene (Aiye) sein können. Ihr Erscheinen wird allerdings dadurch ermöglicht, dass
ihnen ein menschlicher Körper zeitweise zur Verfügung gestellt wird. Der Kult, mit dem dieses erreicht wird, besteht aus einer Serie von Riten, die durch eine bestimmte Struktur gekennzeichnet sind.
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Jede religiöse Handlung muss mit einem Schlachtopfer an Exú
beginnen, danach wird um diese Opfergabe getanzt und
gesungen. Nach deren Beendigung werden die anderen
Orixás durch Trommelmusik, Tanz und Lieder angerufen,
wobei jede Gottheit ihre eigene Musik, ihren eigenen
Rhythmus und spezielle Tanzschritte hat.
Der Kult ermöglicht den direkten Kontakt zum Orixá. Der
Gläubige hat die Möglichkeit, seinem Orixá seinen
Körper zur Verfügung zu stellen, so dass sich beide in
einem Körper befinden.
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